Kommentare: 4
  • #4

    Marion Christa Nickel (Montag, 19 Juni 2017 08:22)

    Miterleben – Mitmachen – so steht es auf dem Einladungsflyer. Zusammen mit einer Gruppe von neugierigen Besuchern durfte ich feststellen, dass diese Ausstellung wirklich ein Erlebnis ist. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die uns während des Rundganges im Rathaus kundig zur Seite standen, gaben uns bei Fragen weitere wertvolle Informationen. Es war ein interessanter und lehrreicher Rundgang. Alles war auch sehr schön gestaltet. Da ich geschichtlich sehr interessiert bin,, war ich besonders angezogen von den ausgestellten Keilschrifttafeln, Qumram-Fragmenten und Exponaten aus Ägypten. Aber auch die Ausstellung in der Annakirche und das Thema "der Fortschritt von der Handschrift zum Buchdruck" sowie die "Augsburger Bibel", die von Augsburgern handschriftlich gestaltet worden war, bildeten ein weiteres echtes Highlight. Danach besuchten wir noch die Ausstellung der Lutherstiege anlässlich des Reformationsjubiläums von Martin Luther.

  • #3

    Friedegard Warkentin (Samstag, 13 Mai 2017 21:49)

    Die Bibelausstellung im Rathaus hatte für mich als Mitarbeiter besondere Bedeutung, da wir im Herzen der Stadt dem Buch der Bücher einen besonderen Raum geschaffen haben.
    Gott ist gegenwärtig, so habe ich das empfunden und viele mit mir.
    Ich konnte eine suchende Buddhistin zu Jesus führen und auch ein junges Mädchen, die auf der Suche nach einer Beziehung zu diesem Gott war..
    Für mich war die Mitarbeit eine Freude und Ehre und bin beschenkt worden.

  • #2

    Andreas (Samstag, 13 Mai 2017 10:44)

    Die Haarknotenbibel - ein kleiner Schatz der es in sich hat.
    Die geflohenen Hugenotten lieben das Wort Gottes und ihre zurückgeblieben Glaubensgenossen so sehr, dass sie französische Bibelabschnitte in ihrem Dutt verstecken und zurück nach Frankreich schmuggeln. Schmuggler Gottes, weil sein Wort es wert ist.
    Mir fällt ein, wie mein Vater 1969 mit uns drei kleinen Kindern nach Rümänien in den Urlaub gefahren ist. Zwischenstopp in Wien. Mit 70 rumänischen Bibeln unter dem Rücksitz fahren wir weiter. An der ungarischen Grenze findet der Zöllner eine rumänische Bibel. "Die geht mich nichts an" sagt er und legt sie zurück. An der rumänischen Grenze findet der Zöllner beim filzen eine ungarische Bibel - und lässt uns durch. Angekommen herrscht große Freude über den Schatz, den wir dabei haben: Wort Gottes in der eigenen Sprache, noch dazu für jeden eine eigene Bibel zum Lesen.
    War mein Vater naiv, uns und die gesamte Familie so in Gefahr zu bringen? Nein, beseelt von dem Auftrag das Wort Gottes zu den Menschen zu bringen. Und ER hat seine gute Hand über uns gehalten und uns bewahrt.
    Gottes Wort muß zu den Menschen.

  • #1

    Andreas Karg (Donnerstag, 11 Mai 2017 15:59)

    Im Rathaus mache ich mal wieder eine Führung bei der Bibelausstellung - "Kleinstgruppe", diesmal ist nur ein junger Mann dabei und wir staunen miteinander über UNSER BUCH.

    Fast ist die Runde zu Ende, da stößt eine Freundin von mir dazu, die in der Mittagspause aus ihrer Bibelschatzkammer einige Exemplare in den Bibelschuber "Bibel geben, Bibel nehmen" bringt. WIr kommen miteinander ins Gespräch und erfahren, dass der junge Mann seit einem viertel Jahr mit seiner Familie auf der Kinderkrebsstation wie eingesperrt lebt und heute einen Tag frei hat und zum Besuch der Ausstellung nutzt. Gottes Gelegenheit!

    Wir beten mit und für ihn und seine Familie und er geht fröhlich weiter. Ich lasse Dich nicht, ich habe Dich denn gesegnet! Mittendrin ist Gott da und stärkt ihn und seinen Glauben, den er auf das Wort unseres guten Gottes gründet! Halleluja